Jetzt hat auch s.Oliver die Kundenrezensionen im eigenen Online Shop eingeführt. Aktuell sind noch kaum Kundenbewertungen vorhanden, und die Kunden müssen sich sicherlich erst daran gewöhnen jetzt auch bei s.Oliver Produkte bewerten zu können.
Die Frage ist, ob sich das für die Kunden lohnt. Und zwar im doppelten Sinne: Mit 12 neuen Kollektionen pro Jahr wechselt das Sortiment von s.Oliver recht schnell, da besteht schon die Gefahr, dass bis die Artikel ausverkauft sind nicht genügend Bewertungen zusammen kommen. Auch ist die Gefahr der Enttäuschung für die Rezensenten hoch, die “ihre” Bewertung nach einer kurzen Zeit nicht mehr Online sehen da der Artikel ausverkauft und aus dem Sortiment genommen wurde.
Bei amazon gibt es die Bewertungen schon immer – und da funktionieren sie auch im Bekleidungsbereich. Was auch daran liegen mag, dass die Qrtikel “immer” verfügbar bleiben auch wenn sie aktuell einmal ausverkauft sind. Otto funktionieren die Bewertungen auch – hier aber zumindest die im Katalog Artikel angebotenen Artikel ein halbes Jahr verfügbar. Es ist auf jeden Fall spannend, wie sich die Kundenbewertungen in der “schnellen” Mode bei s.Oliver etablieren werden.
Esprit hat jetzt auch ein eigenes eMagazin und geht ein wenig den weg in Richtung Katalog. Noch ist zwar alles Online, aber neben den Geschichten zu den aktuellen Esprit Modetrends gibt es auch immer wieder Kombinationen und Artikel die direkt aus dem Esprit Magazin gekauft werden können. Dabei erinnert das Magazin an den H&M Styleguide oder das fashion update von sheego.
So wird aktuell auch bei den klassischen Marken und Versendern mit einer neuen Form der Produktpräsentation abseits von Videos experimentiert, die sich in Richtung Bedarfsweckung entwickelt. Aktuell sehen wir noch die bekannten Elemente aus dem Katalog oder Magazin die nicht in den Shop integriert sind sondern selbst Teile des Shops abbilden. Interesseant wird es, wenn sie wirklich integraler Bestandteil des online Shops werden.
Mitten im frischen Wind im Online Schuh Versand erweitert der Berliner Schuhversender Zalando sein Sortiment um Damen- und Herrenmode.
Den Anfang machen Marken von Bench bis Vero Moda und ist mit das aktuell knapp 700 Artikel noch überschaubar.
Wenn aber der Zalando auch im Mode Bereich das Sortiment bzw. die Marken weiter ausweitet und seinen Service hier ausspielt wird es interessant. Die Mitbewerber von 7trends, frontline bis hin zu Otto und Neckermann müssen dann auf die Berliner reagieren.
Der Otto Versand integriert weiter die eigenen Spezialkataloge in den eigenen Online Shop. Jetzt hat Otto auch die Büroartikel von Otto Office mit in den Shop aufgenommen und damit auch seine Zielgruppe erweitert.
Mit den niedrig preisigen Büroartikeln im Modelastigen Otto Angebot kann die Strategie eigentlich nur auf das mitbestellen von Schreibblöcken, Briefumschlägen und Stiften abzielen. Leider schlagen dann bei den Angeboten von Otto Office zusätzliche Versandkosten zu. Und auch als Firma ist man bei Otto nicht gut bedient, wird doch keine Anmeldung als Firma ermöglicht und auch die Mehrwertsteuer ist zumindest im Bestellprozess nicht ausgewiesen.
Nach der knapp vier wöchigen private Beta Phase ist jetzt der Online Schuhversender mirapodo für alle Kunden Online, wenn auch immer noch in der beta.
“Einfach Schuhe kaufen” lautet der Slogan und mit der gut umgesetzten Zoom Ansicht, innovativen Navigation und Service Angeboten wie dem 100 Tagen Rückgaberecht, hat mirapodo schon einmal für frischen Wind im Online Schuhversand gesorgt.
So hat beispielsweise Zalando schon das ein oder andere Feature wie das 100 Tage Rückgaberecht übernommen, die Details gibt es beim Versandhandelsberater.
Jetzt wird es spannend wie sich der Online Schuhversand entwickelt: Otto und Neckermann haben über Ihre Vertriebspartner sicherlich mit das größte Schuhsortiment, vom Service und den Service, Funktionalitäten und Produktdarstellung liegen aber Zalando und mirapodo deutlich vorn. Und auch Görtz und die Baur Tochter imwalking müssen sich strecken, obwohl sie aus der Unternehmensgeschichte die meiste Erfahrungen im Schuhverkauf haben.
Hier der aktuelle Traffic Vergleich der letzten 12 Monate:
s.Oliver nutzt jetzt den Online Shop zum Crowdsourcing und lässt Kunden Artikel bewerten. Im Bereich Trends Preview können die s.Oliver Internet Kunden jetzt schon einen Blick auf die kommenden Kollektionen werfen und diese bewerten. Als Kriterien stehen aktuell Aussehen, Preis und Farbe zur Verfügung. So kann s.Oliver jetzt schon ein Gefühl dafür kriegen was die Renner der kommenden Saison werden und ist nicht nur auf die Order Zahlen der Einkäufer angewiesen.
Bei den Männern können aktuell sieben, bei den Frauen 13 Artikel bewertet werden.
Jetzt können auch Neckermann Kunden individuelle T-Shirts Designen. Nach den Kooperationen mit Otto und Tchibo bietet jetzt auch neckermann individuell gestaltete T-Shirt zusammen mit spreadshirt an.
Spreadshirt ist in der rechten Neckermann Navigation integriert und wurde bisher noch nicht aktiv beworben. Wie bei der spreadhsirt Integration bei Otto funktioniert der T-Shirt Designer nur in einem extra Fenster und ist mit einem extra spreadshirt Login verbunden – und die Neckermann Kunden zahlen zweimal Versandkosten.
Letztlich verkauft hier Neckermann nur einen Werbeplatz, der Kunde hat auf den ersten Blick keinen ersichtlichen Vorteil dass die shirts bei neckermann bestellt werden sollten.
Bei Otto ist jetzt ab sofort auch die Hamburger Mode Marke Olsen Fashion in das Mode Sortiment mit integriert.
Olsen steht bei der Mode für Frauen für hochwertigen Strick. Insgesamt hat Otto aktuelle etwas über 400 Artikel mit in das Sortiment mit aufgenommen.
Abgesehen von der Otto Integration. Ein Blick in den Olsen Shop lohnt sich auch auf alle Fälle. SinnerSchrader hat hier ein gutes Konzept umgesetzt. In sich stimmig von der Startseite bis zum Produktdetail.
Bonprix startet nach dem neuen Online Auftritt jetzt mit einem neuen Markenauftritt ins neue Jahr: Ab sofort heißt es bonprix “It’s me”. Mit neuen Logo und Slogan will Bonprix zeigen, das das Sortiment und vor allem die Mode saisonaler und modischer wird.
Zum Start des neuen Auftritts wirbt bonprix zum ersten mal auch im Fernsehen:
Zum heutigen Montag hat ebay den im August 2009 eingeführten Zwang zum kostenlosen Versand wieder eingestellt. Ab heute dürfen also in den betroffenen Kategorien wie beispielsweise Kleinelektronik Computer und Spiele sowie TV oder Medien Versandkosten von bis zu 7€ berechnet werden.
Das ist die gute ebay Nachricht im neuen Jahr. Für viele Verkäufer die nur unregelmäßig verkaufen und noch keine 50 positiven Bewertungen erhalten haben gibt es auch eine schlechte. Sie müssen seit heute PayPal als Zahlungsmittel anbieten, was bei den Verkäufern für zusätzliche Gebühren führt. Der Verkauf wird also teurer. so möchte ebay Betrügerein auf der Aktionsplattform entgegen wirken. Und bekommt so die Gelegenheit weitere PayPal Kunden zu gewinnen. Hat man die 50 Bewertungen erreicht ist man vom PayPal zwang wieder befreit.